Selbstfahrende Autos: Der Drang nach menschenähnlicher KI

Die Automobilindustrie setzt zunehmend auf künstliche Intelligenz (KI), doch der Fortschritt beschränkt sich nicht nur auf Chatbots oder Bildgeneratoren. Große Unternehmen wie Bosch und Cariad von Volkswagen investieren stark in KI, um selbstfahrende Systeme zu entwickeln, die das menschliche Fahrverhalten nachahmen.

The Automated Driving Alliance: Autonomie der Stufen 2 und 3

Im Jahr 2022 gründeten Bosch und Cariad die Automated Driving Alliance mit dem Ziel, autonome Systeme für Level 2 und 3 zu entwickeln. Level 2 ermöglicht freihändiges Fahren auf verschiedenen Straßentypen, während Level 3 die vollständige Fahrzeugkontrolle auf Autobahnen ermöglicht. Dabei handelt es sich um mehr als nur automatisierte Funktionen. Es geht darum, Systeme zu bauen, die wirklich wie ein menschlicher Fahrer denken können.

Jenseits der Datenanalyse: Kognitive KI in Fahrzeugen

KI ist nicht monolithisch. Obwohl es für die Erstellung von Inhalten bekannt ist, liegt seine tiefere Anwendung darin, komplexe Daten effektiver als herkömmliche Methoden zu analysieren. Ingenieure nutzen KI bereits, um die Analyse von Testdaten während der Fahrzeugentwicklung zu beschleunigen und so Innovationen voranzutreiben. Bosch und Cariad wollen noch einen Schritt weiter gehen und KI-basierte Software entwickeln, die alle wesentlichen kognitiven Aufgaben erfüllen kann: Wahrnehmung, Interpretation, Entscheidungsfindung und Handeln.

Das Streben nach „kognitivem“ Fahren

Um einen menschlichen Fahrer vollständig zu ersetzen, muss ein System nicht nur Situationen analysieren, sondern auch vernünftige Entscheidungen treffen und entscheiden. Das Ziel ist ein Fahrzeug, das lernen, verstehen und selbstständig handeln kann. Das bedeutet, dass die KI grundlegende Aufgaben wie die Kenntnis ihres Standorts und der Verkehrsregeln bewältigen muss, aber auch komplexere Szenarien, die ein Urteilsvermögen erfordern.

Vision-Language-Action: Der nächste Schritt

Die aktuelle Software legt den Grundstein für die Integration von „Vision-Sprache-Aktion“-Ansätzen, die es Maschinen ermöglichen würden, menschliches logisches Denken nachzuahmen. Dies würde es Autos ermöglichen, versteckte Risiken in Verkehrssituationen einzuschätzen, so wie es ein menschlicher Fahrer tun könnte. Der Schlüssel liegt darin, dass die Aktionen der KI sicher, nachvollziehbar und erklärbar sein müssen. Rechenschaftspflicht ist unerlässlich.

Produktionszeitplan und kontinuierliche Verbesserung

Der KI-basierte Software-Stack von Bosch und Cariad wird derzeit getestet und soll bis Mitte 2026 serienreif sein. Das System wird sich durch massive Dateneingabe kontinuierlich verbessern und das automatisierte Fahren auf den Stufen 2 und 3 mit der Zeit robuster machen. Dabei geht es nicht nur um die Automatisierung von Aufgaben; Es geht darum, ein System zu schaffen, das wie ein menschlicher Fahrer lernt und sich anpasst, jedoch ohne die Fehler menschlicher Fehler.

Das ultimative Ziel besteht darin, autonome Systeme zu entwickeln, die in der Lage sind, „so natürlich wie der menschliche Fahrer“ zu agieren, was einen bedeutenden Fortschritt in der Automobil-KI darstellt.

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