Hyundai N Festival: Als ein französischer Hot Hatch die Party zum Absturz brachte – und sich behauptete

Hyundai hat sich in aller Stille eine der engagiertesten Enthusiastengemeinden in der Automobilwelt aufgebaut. Die N-Performance-Abteilung der Marke schuf nicht nur schnelle Autos; es förderte eine Kultur um sie herum. Das jährliche N Festival in Australien ist ein Beweis dafür: ein dreitägiges Streckenevent, das mittlerweile so beliebt ist, dass es seine Türen auch für Fahrer konkurrierender Marken geöffnet hat. Dieses Jahr habe ich einen leuchtend gelben Renault Megane RS275 genommen, um zu sehen, ob er mithalten kann.

Eine Kultur der Geschwindigkeit: Wie Hyundai es geschafft hat

Hyundai war jahrelang nicht für fahrerorientierte Autos bekannt. Doch durch Eigentümerveranstaltungen und den Fokus auf den Aufbau einer Gemeinschaft ist die Marke N zu einer Kraft geworden. Autos wie der i20 N und der i30 N setzen mittlerweile Maßstäbe in ihren Segmenten, und das N Festival ist das Herzstück dieses Erfolgs.

Das N Festival 2025: Mehr als nur Track Days

Die Veranstaltung fand auf dem Winton Raceway in der Nähe von Melbourne statt und zog über 350 Autos an. Für nur 60 AU$ (40 $) erhalten Besitzer Zugang zu ausreichend Zeit auf der Rennstrecke, fachkundiger Anleitung und N-Artikeln. Im Vergleich zu typischen Streckentagen im Wert von über 300 AU$ ist es ein Schnäppchen. Dieses Jahr lud Hyundai sogar Besitzer von Nicht-N-Autos ein, und ich konnte mir einen Platz in meinem umgebauten Renault sichern.

Der französische Herausforderer: Ein 294 PS starker Megane RS275

Mein Renault ist nicht auf Lager. Er verfügt über einen neuen Einlass, ein neues Abblasventil, einen neuen Ladeluftkühler, ein neues Fallrohr und eine neue Abstimmung und leistet 294 PS und ein Drehmoment von 328 lb-ft. Die Strecke war heiß (über 30 °C), aber der Megane meisterte die Hitze problemlos. Ich lieferte mir ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit BMW M3, Audi RS5, Porsche Cayman und getunten Toyota GR Yarise – und der französische Hot Hatch gab nicht nach.

Hyundais N-Reihe: Ein kurzer Vergleich

Hyundai stellte seine komplette Produktpalette zum Testen vor: den i20 N, den i30 N Hatch, die i30 N Sedan (auch bekannt als Elantra) und den Ioniq 5 N. Wintons enge Strecke begünstigte die kleineren, wendigen Autos. Obwohl der i20 N nur 1,6 Liter Hubraum hatte und 67 PS weniger als der i30 N, konnte er problemlos mithalten. Es fühlte sich reaktionsschnell an und hob dank seines Grips ein Hinterrad in Kurven an.

Der i30 N mit Schräghecklimousine und die Limousine bleiben Top-Picks für Rennstrecke und Straße. Durch den Ladedruck ist die Luke etwas schneller, während die Limousine mehr Stabilität bietet. Für ultimatives Handling sticht die Luke des i30 N hervor; für Fahrkomfort: die Limousine.

Der Ioniq 5 N: Der EV, der die Konkurrenz schockiert

Aber der wahre Star war der Ioniq 5 N. Hyundai hat neu definiert, was ein Elektrofahrzeug sein kann. Berichten zufolge haben Porsche und Lamborghini einen Vergleich damit durchgeführt. Sein Doppelmotor-Antriebsstrang sorgt für eine rasante Beschleunigung und seine einstellbare Kraftverteilung ermöglicht die Dynamik des Hinterrad- oder Vorderradantriebs. Der Nachteil? Die Gleisnutzung ist durch die Ladeinfrastruktur begrenzt.

Track Day Possen: Rennen und Community

Beim Festival ging es nicht nur um gezeitete Runden. Die Eigentümer nahmen an Rollrennen, Show’N Shine-Wettbewerben und organisierten Fahrten durch die Landschaft teil. Hyundai hat eine Veranstaltung geschaffen, die erschwinglich, gut organisiert und einladend ist. Es ist keine Überraschung, dass einige Teilnehmer bereits darüber nachdachten, die Marke zu wechseln.

Hyundai N hat bewiesen, dass es beim Aufbau einer leidenschaftlichen Anhängerschaft nicht nur darum geht, Autos herzustellen; Es geht darum, eine Gemeinschaft zu schaffen. Das N Festival ist das perfekte Beispiel. Im Moment bleibe ich bei meinem französischen Hot Hatch, aber Hyundai hat einen starken Eindruck hinterlassen.

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