Jahrelang hatte der Jeep Wrangler mit einem eklatanten Sicherheitsmangel zu kämpfen: bei Crashtests neigte er besorgniserregend dazu, auf die Seite zu kippen. Das Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) hat bestätigt, dass das Modell 2026 endlich den fahrerseitigen Crashtest mit kleiner Überlappung bestanden hat, ohne sich zu überschlagen – ein Problem, das erstmals 2019 auftrat und auch bei der Neugestaltung 2022 bestehen blieb.
Das seit langem bestehende Problem
Das Problem war auf den hohen Schwerpunkt des Wrangler in Kombination mit strukturellen Schwächen zurückzuführen, die es ihm ermöglichten, bei einem Aufprall mit mittlerer Geschwindigkeit umzukippen. Das IIHS wies auf die Gefahr hin und wies darauf hin, dass sogar Teilüberschläge das Risiko des Herausschleuderns von Insassen dramatisch erhöhen, ein Risiko, das durch das abnehmbare Dach und die abnehmbaren Türen des Wrangler und das Fehlen von Seitenairbags noch verstärkt wird.
Jeep versuchte im Jahr 2022, das Problem zu beheben, aber der überarbeitete Wrangler überschlug sich während der Tests immer noch, was zeigte, dass die anfänglichen Änderungen unzureichend waren. Das IIHS stellte fest, dass das Modell 2022 beim Aufprall fast sofort in die Luft stieg und vollständig auf die Seite rollte.
Strukturelle Veränderungen liefern Ergebnisse
Der Erfolg des Wrangler 2026 ist auf erhebliche Modifikationen an den Rahmenträgern zurückzuführen. Diese Änderungen, die auch für den Gladiator 2026 gelten, ermöglichen, dass das Fahrzeug unter den gleichen Testbedingungen aufrecht bleibt. Im letzten Test prallte der Wrangler mit 40 Meilen pro Stunde gegen die Barriere, wurde zur Seite geschleudert, blieb aber stabil, nur die Hinterräder hoben kurzzeitig den Boden ab.
Die Verbesserungen brachten dem Wrangler 2026 im Small-Overlap-Test die Bewertung „akzeptabel“ ein – eine deutliche Verbesserung gegenüber der vorherigen „geringfügigen“ Note. Das IIHS bestätigte außerdem, dass das neue Modell einen soliden Gesamtschutz bietet.
Verbleibende Bedenken
Trotz des großen Fortschritts stellte das IIHS fest, dass beim Wrangler 2026 bei einem ähnlichen Unfall immer noch ein hohes Risiko für Bein- und Fußverletzungen für den Beifahrer besteht.
Die Behebung dieser hochkarätigen Sicherheitslücke ist ein bedeutender Gewinn für Jeep und seine Kunden. Das Problem verdeutlichte die dem Design des Wrangler innewohnenden Kompromisse – nämlich seine Geländetauglichkeit gegenüber der Stabilität auf der Straße – und erzwang eine notwendige Korrektur. Das Modell 2026 zeigt, dass diese Kompromisse gemildert werden können, ohne die Kernidentität des Fahrzeugs zu opfern.


















