Dringende Sicherheitswarnung: Rückrufaktion für Millionen von Fahrzeugen wegen Fahrverboten

Eine massive, anhaltende Sicherheitskrise im Automobilbereich gefährdet weiterhin Millionen von Fahrern. Der Takata-Airbag-Rückruf, einer der größten und komplexesten in der Geschichte der USA, ist weiterhin aktiv und kann für Besitzer betroffener Fahrzeuge potenziell tödliche Folgen haben. Das Problem: Defekte Airbags können beim Auslösen explodieren, die Insassen mit Granatsplittern überschütten und schwere Verletzungen oder Todesfälle verursachen.

Der Umfang des Problems

Der Rückruf begann im Jahr 2008 und umfasst mittlerweile rund 67 Millionen Airbags, die in zig Millionen Fahrzeugen verbaut sind. Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) schätzt, dass eine längere Einwirkung von Hitze und Feuchtigkeit den Airbag-Treibstoff abbaut und ihn instabil macht. Autohersteller und NHTSA haben für Hochrisikomodelle Warnungen herausgegeben, in denen es heißt: „Fahren Sie nicht“, und fordern die Besitzer auf, sie sofort reparieren zu lassen. Trotz dieser Bemühungen sind weiterhin viele unreparierte Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs und stellen eine anhaltende Bedrohung dar.

Dies ist nicht nur eine Frage der Unannehmlichkeiten. Das Risiko eines katastrophalen Airbag-Ausfalls ist real und die Folgen sind lebensverändernd. Der Rückruf verdeutlicht das Potenzial für systemische Fehler in der Automobilsicherheit und die Herausforderungen bei der Suche und Behebung von Mängeln bei jahrzehntealten Fahrzeugpopulationen.

Aktuelle Warnungen und betroffene Fahrzeuge

Kürzlich hat Stellantis (Chrysler, Dodge, Jeep usw.) eine weitere „Fahren verboten“-Warnung für rund 225.000 ältere Fahrzeuge herausgegeben, die noch auf Reparatur warten. Das Problem erstreckt sich jedoch weit über einen einzelnen Hersteller hinaus. In der folgenden Liste sind Modelle mit besonders risikoreichen Airbags aufgeführt, die sofort überprüft und repariert werden sollten. Diese Liste ist auch auf der NHTSA-Website für die aktuellsten Informationen verfügbar.

Betroffene Fahrzeuge nach Marke:

  • Acura: 2002–2003 TL, 2003 CL
  • BMW: 3er-Serie 2000–2006 (einschließlich M3), 5er-Serie 2000–2003 (einschließlich M5), X5 2000–2004
  • Chrysler: 2007–2009 Aspen, 2005–2015 300, 2007–2008 Crossfire
  • Dodge: 2005–2012 Dakota, 2005–2008 Magnum, 2006–2015 Charger, 2008–2014 Challenger, 2004–2009 Durango, 2003–2016 Ram 1500, 2003–2016 Sprinter
  • Ford: Bestimmter 2004–2011 Ranger, 2005–2006 GT, 2005–2014 Mustang, 2006–2012 Fusion, 2006–2012 Lincoln MKZ/Zephyr, 2006–2012 Mercury Milan, 2007–2010 Edge, 2007–2010 Lincoln MKX
  • Honda: 2001–2002 Accord, 2001–2002 Civic, 2002 CR-V, 2002 Odyssey, 2003 Pilot
  • Infiniti: Bestimmte 2002–2003 QX4
  • Jeep: Wrangler 2007–2016
  • Mazda: Bestimmte B-Serie 2004–2009, Mazda 6 2003–2013, Speed6 2006–2007, RX-8 2004–2011, MPV 2004–2006, CX-7 2007–2012, CX-9 2007–2015
  • Mitsubishi: 2006–2009 Raider
  • Nissan: Bestimmte Sentras 2002–2006, bestimmte Pathfinder 2002–2004
  • Pontiac: Bestimmte 2003–2004-Vibes
  • Toyota: Bestimmte RAV4 2004–2005, bestimmte Corollas 2003–2004 (einschließlich Matrix)

Was jetzt zu tun ist

Wenn Ihr Fahrzeug auf dieser Liste steht, stellen Sie die Fahrt sofort ein. Wenden Sie sich an Ihren Händler vor Ort

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