Subaru hat repariert, was kaputt war. Meistens mit Preisschildern.
Im Januar führten sie das Basismodell WRX wieder ein und senkten die Kosten auf breiter Front. Das Ergebnis? Der Umsatz hat sich im Juni nahezu vervierfacht. Nicht, weil die Leute plötzlich Limousinen lieben. Sondern weil das Geld endlich Sinn macht.
Subaru hat letzten Monat 1.233 dieser heißen Luken bewegt.
Ja. Neben den 16.288 Foresters oder den 14.074 Outbacks sieht es winzig aus. Der Kontext ist wichtig. Letzten Juni wurden nur 350 Stück verkauft. Ein Anstieg um 252 % ist nicht nichts. Auch die Verkäufe seit Jahresbeginn sind gestiegen und liegen bei 7.108 Einheiten. Das sind mehr als die 6.431 im vorangegangenen Halbjahr.
Warum die Spitze? Das neue Einstiegsmodell hilft.
Der Preis beginnt bei 32.495 US-Dollar. Das sind 5.255 US-Dollar weniger als die günstigste Version im letzten Jahr. Subaru hält die ausstattungsspezifischen Daten geheim, aber seien wir ehrlich. Bauherren lieben das. Enthusiasten, die vorhaben, die Räder auszutauschen oder ein Turbo-Kit hinzuzufügen, möchten nicht für werksseitiges Chrom und Leder bezahlen. Sie bezahlen den Motor und den Antriebsstrang. Dieser Preis passt zu dieser Zielgruppe.
„Käufer, die planen, ihre WR zu modifizieren … möchten lieber nicht für die Fabrikausrüstung bezahlen“
Auch der Rest der Linie wurde günstiger. Für 2026. Die Premium-Ausstattung kostet jetzt 33.995 US-Dollar. Eine Ersparnis von fast 3.800 US-Dollar. Die Limited ist auf 38.995 US-Dollar gesunken. Sogar der WRX GT nur mit CVT-Getriebe hat seinen Preis auf 44.995 US-Dollar gesenkt. Die rennstreckenorientierte tS-Version kostet ebenfalls 44.990 US-Dollar, also über 2.700 US-Dollar weniger.
Ein bisschen mehr Geschwindigkeit kann sich mittlerweile jeder leisten.
Aber der WRX ist nicht die ganze Geschichte. Den Crossovern geht es gut. Vielleicht sogar besser.
Im Outback stiegen die Verkäufe im Juni um 32 % auf 14.007 Exemplare. Dennoch sind sie im bisherigen Jahresverlauf immer noch um 14 % im Vergleich zu dieser Zeit im letzten Jahr gesunken. Seltsam. Der Förster ist der wahre Gewinner. Anstieg um 43 % im Juni auf 16.288 Einheiten. Es bleibt den sechsten Monat in Folge der Verkaufsschlager von Subaru. Auch der Crosstrek verzeichnete mit 16.050 Verkäufen seinen besten Juni aller Zeiten.
Hybrid- und Elektrofahrzeuge machen mittlerweile mehr als ein Fünftel der Gesamtmenge im Juni aus. Die Marke verändert sich. Nur langsam.
Was bedeutet das alles für Juli? Wahrscheinlich nichts Dramatisches. Die Trends halten an. Die Preise sind gesunken. Die Lautstärke ist gestiegen. Einfache Arithmetik auf die Automobillust angewendet.


















