Nissan überdenkt die Getriebestrategie: CVTs bleiben Kleinwagen vorbehalten, während die Leistungsmodelle auf dem Vormarsch sind

Nissan passt seinen Ansatz bei Getrieben neu an und signalisiert damit einen strategischen Wandel bei der Art und Weise, wie das Unternehmen seine vielfältige Fahrzeugpalette antreibt. Während das Unternehmen weiterhin stufenlose Getriebe (CVTs) für seine kleineren, preisgünstigen Modelle nutzt, entfernt es sich von der Technologie für schwerere Fahrzeuge und Hochleistungs-Ikonen.

Die Rolle des CVT in der modernen Modellreihe

CEO Ivan Espinosa stellte in seiner Rede in der Nissan-Zentrale in Yokohama, Japan, klar, dass das CVT nicht aufgegeben, sondern vielmehr neu positioniert wird. Laut Espinosa bleibt die Technologie eine praktikable und effiziente Wahl für „leichte“ Fahrzeuge, insbesondere solche im C-Segment und kleiner.

„Das [CVT] funktioniert immer noch in Kleinwagen … Wir haben die Technologie stark verbessert“, bemerkte Espinosa und deutete an, dass Nissan sich auf die Verfeinerung der vorhandenen Technologie für sparsame Segmente konzentriert, anstatt zu versuchen, sie in größere Plattformen zu zwingen.

Diese Unterscheidung ist entscheidend für das Verständnis der aktuellen technischen Roadmap von Nissan. Durch die Beibehaltung von CVTs in kleineren Modellen wie dem Kicks oder Sentra kann Nissan die Kraftstoffeffizienz beibehalten und die Herstellungskosten senken, wenn hohes Drehmoment und aggressives Schalten nicht die primären Verbraucheranforderungen sind.

Abkehr von Hochleistungs- und Hochleistungsanwendungen

Das Unternehmen führt bereits einen Übergang zu konventionellen Automatikgetrieben für seine größeren, anspruchsvolleren Modelle durch. Diese Verschiebung ist eine Reaktion auf die inhärenten Einschränkungen von CVTs bei der Bewältigung eines höheren Gewichts und eines höheren Drehmoments.

  • Segmentübergang: Nissan hat in Modellen wie dem Murano und dem Pathfinder bereits CVT-Getriebe durch verfeinerte Neungang-Automatikgetriebe ersetzt.
  • Zukunftsaussichten: Dieser Trend wird sich voraussichtlich auf andere Schwerlastmodelle wie den Xterra ausweiten.
  • Leistungsintegrität: Espinosa äußerte sich ausdrücklich zu den legendären Leistungsnamen von Nissan. Er stellte klar fest, dass ein CVT niemals in einem Skyline verwendet werden würde, und betonte, dass leistungsorientierte Fahrzeuge den mechanischen Eingriff benötigen, den nur herkömmliche Getriebe bieten können.

Dieser strategische Dreh- und Angelpunkt befasst sich mit einem seit langem bestehenden Problem der Marke. Nissan sah sich in Bezug auf die CVT-Zuverlässigkeit erheblichen Prüfungen und rechtlichen Herausforderungen gegenüber, einschließlich einer kürzlichen Sammelklage in Höhe von 3 Millionen US-Dollar, an der Eigentümer von Maxima und Murano beteiligt waren. Durch die Umstellung auf traditionelle Automatikgetriebe in diesen größeren Segmenten versucht Nissan wahrscheinlich, das Vertrauen der Verbraucher wiederherzustellen und die mechanische Haltbarkeit zu verbessern.

Eine Vision für bezahlbare Sportlichkeit

Espinosa deutete auch den Wunsch an, zu Nissans Wurzeln zurückzukehren und engagierte Fahrzeuge für Enthusiasten zu entwickeln. Anstatt zu versuchen, sparsame Autos mit Leistungsausstattungen aufzupeppen (z. B. einen „Spicy Sentra“), schlug er vor, sich auf die Entwicklung wirklich erschwinglicher Sportwagen zu konzentrieren und möglicherweise ikonische Namen wie den Silvia wiederzubeleben.

Dies deutet auf eine umfassendere Philosophie hin: CVTs für die Effizienz in Pendlerfahrzeugen zu nutzen, während anspruchsvolle Mehrgang-Automatikgetriebe für die Leistung und Haltbarkeit reserviert sind, die größere SUVs und Sportwagen mit Liebhaberantrieb erfordern.


Schlussfolgerung
Nissan verfolgt eine segmentierte Getriebestrategie: Die Effizienz von CVT-Getrieben wird für kleine, leichte Fahrzeuge genutzt, während für schwerere Fahrzeuge und Hochleistungsmodelle auf traditionelle Automatikgetriebe umgestellt wird, um Zuverlässigkeit und Fahrengagement zu gewährleisten.