Das Warten hat ein Ende. Oder zumindest der Ankündigungsteil des Wartens. Mercedes hat den Vorhang für den vollelektrischen CLA 45 gelüftet. Er hat eine Leistung von 500 kW. Drei Motoren. Eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h. Und ja. Sie leiten gefälschte Motorgeräusche direkt in die Kabine.
„Authentische Vibrationen.“ Das ist das Spielfeld.
Es sieht aus wie ein Mercedes. Es fährt sich wie ein AMG. Es klingt wie eine Erinnerung an vergangene Benzinmotoren.
Spezifikationen, die die Schwerkraft ignorieren
500 kW. Diese Zahl steht auf dem Papier neben einem Drehmoment von 1759 Nm. Der alte Benziner CLA 45 leistete 310 kW. Dieses neue Biest verdoppelt es fast. In 3,0 Sekunden erreicht er 100 km/h. Die Benzinversion hat es in 4.1 geschafft. Eine Sekunde ist eine lange Zeit, wenn man in den Gegenverkehr gerät.
Allerdings ist es schwerer. 2295 kg gegenüber 1687 kg beim alten Auto. Die Physiker haben normalerweise Einwände gegen so viel zusätzliche Masse, aber AMG fragt die Physiker nicht wirklich um Erlaubnis. Der Radstand wuchs um 61 mm. Das ganze Auto ist größer. Länger. Breiter. Größer.
Die Karosserieformen? Limousine. Shooting Brake (die Wagenversion). Australien bekommt die Limousine im Jahr 2027. Die Preise sind nicht durchgesickert. Erwarten Sie, dass es etwa die gleiche Marke von 130.000 US-Dollar wie die Benzinversion erreicht, bevor die Kosten hinzukommen. Mercedes-Benz Australia denkt immer noch darüber nach, ob der Kombi nach Down Under geschickt werden soll. Wir werden sehen.
Drei Motoren. Eine sehr laute Simulation.
Hier wird es seltsam. Das Auto verfügt über drei Elektromotoren. Axialflusstypen. Kompakt. Leichter als normales Zeug. Einer sitzt vorne. Zwei sitzen an der Hinterachse und teilen sich ein Gehäuse.
Der Frontmotor fungiert als Boost-Einheit. 225 kW. Aber es kann die Verbindung trennen. So kann das Auto wie eine Maschine mit Hinterradantrieb fahren, wenn Sie das Gleitgefühl wünschen. Oder bleiben Sie mit Allradantrieb. Torque Vectoring erledigt den Rest.
Die Reichweite ist in Ordnung. 640 km für die Limousine. 670 km für den Kombi. Natürlich WLTP-Zahlen. Laden Sie es mit einem 330-kW-Gleichstromladegerät in 22 Minuten auf bis zu 80 % auf. Zehn Minuten Saft bringen Sie weitere 270 km zurück. Das ist tatsächlich nützlich für Roadtrips.
Dann ist da noch der Ton. AMG sagt, es sei nicht „synthetisch“. Sie verwendeten 13 Mikrofone an einem A45 S Turbo Four. Habe die Schreie aufgezeichnet. Das Jammern. Wenn Sie jetzt den AMGFORCE S+-Modus auswählen, hören Sie es. Außerdem spürt man es. Sitzschüttler vibrieren synchron mit den „Gangwechseln“. Es handelt sich um eine Halluzination einer inneren Verbrennung. Manche werden es lieben. Andere bevorzugen vielleicht die Stille des Stroms.
Im Glaskasten
Die Kabine ist jetzt komplett mit Bildschirmen ausgestattet. Der 14,0 Zoll große MB Superscreen dominiert. Es läuft mit dem neuen MB.OS-System. Künstliche Intelligenz verbindet auch hier. ChatGPT. Google Gemini. Microsoft Bing. Es fühlt sich an wie in einem Laptop, in dem man sitzt.
Federung ist steif. Wie erwartet. Adaptive Dämpfer. Vorne geschmiedete Aluminiumlenker. Sie können die Lenkung, die Bremsen und die Rekuperation anpassen. Sechs Fahrmodi sind serienmäßig. Der Rennmodus ist im optionalen Dynamic Plus-Paket enthalten. Mit diesem Paket erhalten Sie auch lackierte Bremssättel und ermöglichen die zusätzliche Höchstgeschwindigkeit.
Rote Sicherheitsgurte sind eine Option. Schwarze Sitze. Grüne Akzente. Das aggressive Innendesign soll von der Tatsache ablenken, dass der Motor nicht auf Touren kommt.
Wen interessieren schon Fake-Geräusche? Die Leistung ist echt. Das Auto ist schnell. Der Akku ist groß genug für einen Urlaub. Es muss lediglich ein Preisschild gefunden werden, das den lokalen Markt davon überzeugt, den Traum zu kaufen.
