Bildschirme. Viele davon. In diesem EV werden Sie viel Zeit damit verbringen, auf Glas zu starren. Es ist unvermeidlich. Die Kabine basiert auf digitaler Interaktion, die sich jetzt vertraut anfühlt, aber immer noch das leichte Gefühl der Kälte mit sich bringt, das man bekommt, wenn alles virtuell ist.
Es gibt physische Tasten. Ja.
Mercedes hat welche für die Leute aufbewahrt, die in Panik geraten, wenn der Touchscreen defekt ist. Stecken Sie sie in die untere Speiche des unten abgeflachten Lenkrads. Zwei Zifferblätter. Sie drehen sie, um die Fahrwerkseinstellungen und die Antriebsleistung zu optimieren, ohne sich durch Menüs wühlen zu müssen. Taktil. Befriedigend. Sie können spüren, was Sie verändern.
Schauen Sie sich die Mittelkonsole an. Es leuchtet. Dort befinden sich neben den Getränkehaltern zwei kabellose Ladepads. Saubere Integration. Die Carbonfaserverkleidung verleiht einer ansonsten sehr sterilen modernen Lounge eine etwas aggressivere Note. Sie haben außerdem drei spezielle Knöpfe am Stapel, die dem Traktionsmanagement gewidmet sind. Sie klicken. Das ist alles was Sie brauchen.
Die Lüftungsschlitze? Kreisförmig. Befindet sich an den Kanten des Armaturenbretts. Meistens sehen sie dekorativ aus. Vor allem, wenn sie aufleuchten. Es ist schlicht und einfach ästhetisches Theater, aber es funktioniert.
Audio ist wichtig. Wenn Ihnen Musik am Herzen liegt, ist das Burmester High-End-System in meinem Kopf keine Option. Es muss sein. Diese Lautsprecher sehen ordentlich aus, Metallringe glitzern im Dunkeln. Sie verstecken sich nicht nur in den Türverkleidungen, sie fallen auf.
Dann ist da noch das Dach. Eine riesige Glasscheibe, die bis zur Heckscheibe reicht. Sie können es von klar auf undurchsichtig umstellen. Optionale Sky Control-Funktion. Es fügt dem Mix auch ein cooles Lichtspiel hinzu und verwandelt die Kabine an schlechten Tagen in etwas Surreales. Oder gute, wenn Sie so etwas mögen.
Der Weltraum ist nicht die Schlagzeile, aber er ist da. Die Rücksitze sind überraschend geräumig. Mercedes behauptet, sie hätten den Porsche Taycan beim Fahrgastraum geschlagen. Eine kühne Behauptung gegenüber einer Benchmark. Wir werden sehen. Aber auf dem Papier gibt Ihnen die Viertürer-Anordnung eine Atempause, die den meisten Sportwagen verwehrt bleibt.
