Wahrscheinlich sind Sie heute damit gefahren. Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch New York, Chicago oder San Francisco navigieren, sitzen Sie wahrscheinlich schon einmal in einem Diesel-Hybridbus, ohne es zu wissen. Die Technik ist bereits da. Es ist kein Konzept. Es ist das Arbeitstier des Schwertransports.
Warum Diesel? Drehmoment. Riesiges Drehmoment im unteren Drehzahlbereich. Schwere Fahrzeuge müssen Gewicht transportieren. Viel davon. Bei Bussen und großen Lastkraftwagen sind die Null- bis Sechzig-Zeiten egal. Es geht ihnen darum, Tausende Pfund Stahl und Passagiere von Punkt A nach Punkt B zu transportieren.
Aber der Motor arbeitet nicht immer alleine. Diese Busse verwenden Hybridsysteme. Parallel oder seriell. Das Ziel ist dasselbe. Unterstützen Sie den Diesel. Reduzieren Sie die Belastung.
Wie Serienhybride Busse in San Francisco antreiben
San Francisco hat seinen Schritt frühzeitig gemacht. Das Hybridbussystem wurde im April 2007 eingeführt. Sie entschieden sich für einen seriellen Hybridaufbau.
Hier ist die Aufschlüsselung. Der Dieselmotor dreht die Räder nicht direkt. Es dreht einen Generator. Dieser Generator erzeugt Strom. Der Strom treibt elektrische Antriebsmotoren an. Diese Motoren treiben den Bus an.
Es ist eine Kette der Energieumwandlung. Dieselkraftstoff wird zu mechanischer Rotation. Daraus wird Strom. Das wird Bewegung. Die Räder werden von Elektronen angetrieben, nicht von Kolben.
Parallelhybriden in King County, Seattle
Der King County Metro Transit in Seattle ging einen anderen Weg. Ihre Busse fahren mit einem Parallelhybridsystem.
Der Antriebsstrang mischt Quellen basierend auf der Geschwindigkeit. Niedrige Geschwindigkeiten? Größtenteils elektrisch. Es ist ruhig. Es ist sauber. Mittlere Geschwindigkeiten? Eine Mischung. Der Diesel springt zur Hilfe ein. Hohe Geschwindigkeiten? Hauptsächlich Diesel. Der Elektromotor tritt in den Hintergrund.
Dieser Ansatz ahmt das Gefühl des traditionellen Fahrens nach. Sie erhalten elektrische Unterstützung, wenn Sie sie am meisten brauchen – im Stop-and-Go-Verkehr. Aber der Diesel bewältigt die schweren Lasten bei Autobahngeschwindigkeiten.
Die Kraftstoffmathematik und das Kostenproblem
Das Verkaufsargument ist einfach. Geringere Emissionen. Bessere Kraftstoffeffizienz.
In Seattle meldete King County reale Zahlen. Die Hybridbusse hatten einen Durchschnittsverbrauch von mehr als 4 mpg (1,7 km/l). Vergleichen Sie das mit den herkömmlichen Dieselbussen in derselben Flotte. Sie erreichen 2,6 mpg (1,1 km/l).
Das ist ein bedeutender Sprung. Fast die doppelte Reichweite mit einer Tankfüllung.
Aber es gibt einen Haken. Preis.
Diese Busse kosten Hunderttausende Dollar mehr als Standardmodelle. Die Anfangsinvestition ist hoch. Verkehrsbetriebe verfügen über knappe Budgets. Sie müssen jeden Dollar rechtfertigen.
Passen die Zahlen tatsächlich?
Es ist kompliziert. Einige argumentieren, dass sich die Mehrkosten nie amortisieren.
Berichte aus Seattle deuten darauf hin, dass die Hybridfahrzeuge ihre geplanten Kraftstoffverbrauchsziele nicht erreicht haben. Teilweise schnitten sie schlechter ab als herkömmliche Dieselbusse. Die Variablen sind komplex. Verkehrsmuster. Fahrerverhalten. Streckentopographie. Batterieverschlechterung.
Es spiegelt die Debatte über Diesel-Hybridautos wider. Die Vorabkosten sind hoch. Können Sie wirklich behaupten, dass die Kraftstoffeinsparungen den Kaufpreis über die Lebensdauer des Fahrzeugs ausgleichen?
Die Daten sind chaotisch. Die Realität sieht oft anders aus als die Broschüre.
Als nächstes werden wir uns Konzeptautos ansehen. Aber gerade jetzt ist der Diesel-Hybrid in Ihrer Stadt. Die Frage ist nur, ob die Rechnung für die Agentur, die sie leitet, sinnvoll ist.


















