Mehr Freude. Weniger Sorgen.
Es ist jetzt der König der Cabrios. Der 849 Testarossa. Das Auto funktioniert ohne Dach genauso gut wie mit Dach. Schnell. Laut. Verwendbar. Tatsächlich. Mit offenem Verdeck macht es wohl mehr Spaß. Sie erhalten den zusätzlichen Luftstoß. Natürlich. Das Styling. Für manche Menschen könnte es zu viel sein. Aber lassen Sie uns klar sein. Es ist immer noch ein Alltagsfahrzeug. Sie können dies zur Arbeit mitnehmen. Oder zumindest. Zu dem Ort, an dem Sie Latte kaufen.
Teneriffa spaltet sich
Beim Fahren auf einer Insel haben Sie die Wahl. Sonne im Süden. Nebel im Norden. Der Ferrari 849 fühlt sich ähnlich an. Gespaltene Identität. Es verfügt über einen Elektromodus für die ruhigen Stadtteile. 15 Meilen wert. Anschließend stehen ihm für den Rest der Fahrt 1.035 PS zur Verfügung. Sie stören niemanden, bis Sie sich dazu entschließen. Was normalerweise sehr bald der Fall ist.
Und das Aussehen? Sie machen das, wo die Leute starren. Nicht subtil. Niemals subtil. Aber das ist der Punkt. Der Name „Testarossa“ hat Gewicht. Geschichte ist wichtig. Der alte? Keine offene Version. Das war nie der Fall. Das Videospiel Outrun hat uns angelogen. Oder vielleicht hat man es sich einfach besser vorgestellt. Es gab einen einmaligen Aufbau. Für Gianni Agnelli. Besonders. Aber generell? Es blieb hart. Bisher.
Keine Überraschung. Eine Lösung.
Ferrari nahm den SF90. Sie wussten, wo es schwach war. Also haben sie es behoben. Der Spider hier ist im Grunde ein weiterentwickelter SF90. Besser in jeder Hinsicht. Das Dach? Es verschwindet in 14 Sekunden. Mit Geschwindigkeit. Bis zu 45 km/h. Es lässt sich ordentlich zusammenfalten. Keine unangenehmen Höcker. Sieht genau richtig aus. Oder einfach falsch. Je nachdem, wie sehr Sie Rennautos aus den Siebzigern mit roher Gewalt mögen.
Der Wind ist weg. Oder meistens. Der SF90 hatte Probleme damit, dass einem die Luft ins Gesicht schlug. Nicht mehr. Kanäle hinter den Kopfstützen. Luft strömt über dich hinweg. Dann die Mittelkonsole hinunter. Es fühlt sich tatsächlich seltsam an. Als würde das Auto mit dir atmen. Und die Heckscheibe gleitet nach unten. Elektrisch. Um den V8 lauter singen zu lassen. Was es tut.
Der Lärm
819 PS davon stammen aus dem V8. Der Rest kommt von Elektromotoren. Der Motor selbst. Neu gestaltet. Neue Köpfe. Größere Turbos. Schnellere Reaktion. Es wird aktiviert, wenn Sie die richtigen Tasten drücken. Ein kehliges Bellen. Der Auspuff ist breiter. Stellenweise 20 % breiter. Schwerer? Nein. Es bleibt hell. Man kann alles hören. Kein Drehzahlmesser nötig, wenn Apple CarPlay kaputt geht. Hör einfach zu. Die rote Linie liegt bei 8.200. Höher als zuvor. Du weißt es.
Fahren
Treten Sie auf den Boden. Es ist einfach. Aber kontrolliert. Die Schaltvorgänge schnappen. Kohlefaser. Taktil. Der Gashebel reagiert sofort. Sie benötigen nicht ständig die gesamte Leistung. Halbgas reicht. Viertelgas ist ausreichend. Aber wann brauchen Sie es? Die Bremsen funktionieren. Riesige Scheiben hinter diesen Rädern. Kühlung verbessert. Sie können die Bremsen kaputt machen. Sie verblassen nicht.
Die Lenkung ist scharf. Nicht nervös. Präzise. Der Grip ist immens. Du drehst dich um. Das Auto dreht sich. Keine Angst. Auch am Rande. Es bleibt gepflanzt. Der Wendekreis ist allerdings schrecklich. Parken Sie vorsichtig. Das Assetto Fiorano-Paket macht es steifer. Leichtere Dämpfer. 35 % leichter. Besser für Gleise. Für Straßen? Bleiben Sie beim Standard. Mehr Komfort. Gleicher Halt. Es ist schwer. 1.660 kg. Aber es fliegt. 415 kg Abtrieb. Unsichtbar auf der Straße. Aber da.
Technik, die sich versteckt
Normalerweise reagiert die Traktionskontrolle einfach. Ferrari denkt voraus. Sie nennen es das FÜNF-System. Digitaler Zwilling des Autos. Beobachtet die Beschleunigung. Tonhöhe. Rollen. Gieren. Weiß, was passieren wird, bevor es passiert. Die Fehlerquote ist gering. Weniger als ein Abschluss. Weniger als eine Meilen pro Stunde. Sie spüren nicht, dass es funktioniert. Das heißt, es funktioniert.
Ist es teuer? Ja. Eine halbe Million. Plus-Optionen. Aber schauen Sie sich um. Der Lamborghini Revuelto kostet das gleiche. Hat noch keine Dachvariante. Der Aston Martin Valhalla? Doppelter Preis. Gleiche Kraft. Also das hier. Die Spinne. Es sieht fast vernünftig aus. Fast.
Man kauft das Auto wegen des Lärms. Für das Dach herunter. Für das Gefühl von Geschwindigkeit. Ist es perfekt? Nichts ist. Aber das hier. Es kommt nahe.
Urteil
Der Spider verliert in Sachen Leistung nichts an das Coupé. Gewinnt an Erfahrung. Die freie Luft macht es wilder. Und irgendwie. Zivilisierter.
Wichtige Details
– Modell : Ferrari 849 Testarotta Spider
– Preis : Ab etwa 442.465 £
– Leistung : 1.036 PS (PHEV V8)
– 0-62 Meilen pro Stunde : 2,3 Sekunden
– EV-Reichweite : 15 Meilen


















