Volkswagens ID. Kreuz: T-Kreuz-Größe. Elektrisch. Hier.

Das Warten hat ein Ende. Der VW-ID. Cross ist offiziell in Europa angekommen.

Es kommt dem Konzept, das letztes Jahr in München gezeigt wurde, überraschend nahe. Kein Schock. Dieses Konzept sah von Anfang an wie ein fertiges Produkt aus. Dies ist nur die Werksversion.

Ein Teil des ausgefallenen Stils wurde abgeschwächt. Der Stoßfänger und die Seitenverkleidung sind weniger aggressiv. Räder sind kleiner. Reifen sitzen höher auf der Felge. Aber die Gesamtform? Das blieb. Es trägt die gleiche Silhouette wie das Konzept.

Im Inneren setzte die Realität ein. Schwer.

Keine durchsichtige Plastikkonsole mehr. Kein Innengarten, der aus der Mittelkonsole herauswächst. Nur Standard-Klimaanlagenauslässe und ein normales Armaturenbrett-Layout.

Aber es ist nicht langweilig. Weit gefehlt. Der Innenraum ist minimalistisch gehalten. Physische Knöpfe steuern das Klima. Echte Tasten befinden sich am Lenkrad. Sogar die Fensterheberschalter befinden sich an der Fahrertür. Eine nette Geste für ein digitales Zeitalter.

Stoff bedeckt das Armaturenbrett und die Türen. Verleiht angeblich ein erstklassiges Gefühl. Sie urteilen selbst.

Hinter dem Lenkrad sitzt ein 10,2-Zoll-Bildschirm. Ein riesiger 12,9-Zoll-Touchscreen dominiert das Armaturenbrett. Fühlen Sie sich nostalgisch? Sie können zu einem Retro-Wählmodus wechseln. Denken Sie an die Technik der 1980er Jahre. Es ist seltsam, aber verfügbar.

Unter der Haube? Oder besser gesagt. Unter dem Boden.

Der Ausweis. Cross sitzt auf der MEB+-Plattform. Gleiche Knochen wie der ID. Polo und der Cupra Raval.

Sie haben drei Motoroptionen. Alle treiben die Vorderräder an.
– 85 kW
– 99 kW
– 155 kW

Lust auf den scharfen 165-kW-GTI-Motor? Pech. Nicht in der Cross-Aufstellung.

Zwei Batterien.
– Eine 37-kWh-Nettoeinheit. Lädt mit DC-Schnellladegeräten bis zu 90 kW.
– Eine größere 52-kWh-Option. Erreicht eine DC-Ladegeschwindigkeit von 105 kW.

Die Reichweite hängt davon ab, was Sie auswählen. In der Top-Konfiguration kommen Sie auf etwa 427 km. Nach WLTP-Standards. Das bedeutet, dass die tatsächlichen Zahlen abweichen können. Normalerweise niedriger.

Auf die Größe kommt es an?

Es ist größer als man denkt.

Im Vergleich zum Benzin-T-Cross gewinnt der EV an Länge. Und Breite. 45mm länger. 34 mm breiter. Die Gesamtabmessungen betragen 4153 mm x 1794 mm x 1581 mm. Der Radstand beträgt 2601 mm.

Der Platz ist hier nicht der Engpass.

Der Kofferraum fasst 475 Liter. Mit variablem Boden. Plus weitere 25 Liter vorne. Das ist der „Frunk“. Stauraum wird von vielen SUVs mit Verbrennungsmotor komplett ignoriert.

Auf den höheren Verzierungen häufen sich die Features.

Sitzheizung. Beheiztes Rad. Massagefunktion auf den vorderen Sitzen? Ja. Adaptive Federung. Fahren mit einem Pedal.

Die Klangqualität wird durch ein Harman Kardon-System mit 425 W und 10 Lautsprechern gesteigert.

Beleuchtung ist eine große Sache.
– LED-Matrix-Scheinwerfer.
– 3D-LED-Schwänze.
– Beleuchteter Kühlergrill und VW-Emblem.

Nachts sieht es lebendig aus.

Technik und Sicherheit

Das Parken ist fast für Sie erledigt. Ferngesteuertes Parken per App? Standardoption. Auch automatisiertes Parken.

Der neue Connected Travel Assist bringt das Auto an einer roten Ampel zum Stehen. Nicht nur langsamer werden. Anhalten. Voll.

360-Grad-Kameras umgeben Sie. Der adaptive Tempomat überwacht die Straße vor Ihnen.

Der Preis beginnt bei 27.990 €.

Das sind ungefähr 45,70 A$.

Teuer. Er kostet rund 3.000 Euro mehr als der ID. Polo-Luke. Und auch mehr als der reguläre T-Cross-SUV.

Wer kauft es also?

Europa erhält die Schlüssel später in diesem Jahr. Auch Großbritannien ist dabei.

Australien? Schweigen. Noch kein Wort. Vielleicht holen wir uns einfach den Polo. Oder vielleicht warten wir einen weiteren Zyklus. Die Tür ist geschlossen. Zur Zeit.

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