Methanol hat immer noch nicht aufgehört

Horse Powertrain hat etwas Seltsames gebaut.

Ein Generator zur Reichweitenverlängerung, der Methanol trinkt. Es speist batterieelektrische Fahrzeuge. Nicht das ganze Auto, nur die Batterie. Wenn Sie so wollen, ein Backup für das Backup.

Die Eingeweide

Dabei handelt es sich um ein Joint Venture zwischen Renault und Geely. Große Namen. Ruhige Bewegung. Sie nennen das Gerät D20.

Es wiegt 375 Pfund. Sieht aus wie ein schwerer Block, vielleicht etwas weniger. Im Inneren speist er bis zu 141 PS ins Stromnetz. Das klingt laut. Das ist es nicht wirklich, es fließt nur durch Drähte.

Hier ist der schwierige Teil. Effizienz.

Die Umwandlungsquote liegt bei 47 Prozent. Etwa die Hälfte des Kraftstoffs wird in nutzbare Energie umgewandelt. Sie benötigen etwa 5,2 Gallonen, um eine 40-kWh-Batterie vollständig zu entladen. Das ist für den Verbrennungsmotor in Ordnung, wohl besser als die meisten Benzinautos, die wir heute fahren.

Die geheime Soße ist das Brennen. Ultraschlank. Methanol hasst es, schlampig mit Kraftstoff umzugehen. Dieser Motor bewältigt dies mit einem Hochenergie-Zündsystem. Saubere Verbrennungen bedeuten geringere Emissionen. Es entspricht den EU-Vorschriften. Es erfüllt auch chinesische Standards.

„Der Horse D20 Methanol … [liefert] einen Antriebsstrang von beispielloser Kompaktheit“ – Fortune Zhao

Fortune Zhao sagt, dies sei ein Aufmarschgebiet. Er glaubt, dass dieser Aufbau eine der ersten Massenmarktanwendungen dieser Technologie darstellt. Er scheint aufgeregt zu sein. Ich kann es ihm nicht verübeln.

Flach ist gut

Die Magie liegt in der Form.

Herkömmliche Motoren sind zylindrisch. Groß. Sperrig. Sie brauchen Länge.

Axialflussmotoren sehen aus wie Pfannkuchen. Schichten von Scheiben auf einem Rücken gestapelt. Kurz. Breit. Vollgepackt mit Kraft.

Horse behauptet, diese neuen Motoren seien 46 Prozent kürzer. Gleichzeitig erzeugen sie 63 Prozent mehr Leistung als vergleichbare Radialfluss-Aufbauten. Das fühlt sich unmöglich an. Das ist es nicht. Die Geometrie verändert alles.

In der Mitte befindet sich ein einzelner Stator. Zwei Rotoren umwickeln es wie Ringe um einen Finger. Ein jochloses Design. Dies ermöglicht eine direkte Montage an der Kurbelwelle. Direkte Kopplung spart Platz. Platz bedeutet Gewichtsersparnis. Gewichtsersparnis bedeutet bessere Reichweite.

Der Wirkungsgrad liegt auf der elektrischen Seite bei 96,4 %. Etwa 2,1 kWh verbranntes Methanol bringen 1 kWh in die Batterie. Einfache Mathematik. Harte Realität der Thermodynamik, wenn auch nicht annähernd so hart wie alte Dieselmotoren.

Keine amerikanischen Pläne

Das werden Sie in Ihrem nächsten Toyota nicht sehen. Nicht so schnell.

Horse konzentriert sich auf die Reduzierung von Emissionen. Sie iterieren. Sie testen. Dieses Methanol-Bit ist nur ein weiterer Eintrag in einer langen Reihe von Effizienzverbesserungen. Einige könnten irgendwann auf US-amerikanischem Boden landen. Dies wird bei diesem speziellen Fall wahrscheinlich nicht der Fall sein.

Die Infrastruktur für Methanolfahrzeuge ist einfach noch nicht vorhanden. Aber die Motorarchitektur? Das flache Design? Das könnte sich durchsetzen.

Warum sich mit Kraftstoff beschäftigen, wenn wir Batterien haben?

Denn manchmal ist das Netz ausgefallen. Manchmal ist das Ladegerät kaputt. Manchmal braucht man einfach jetzt Strom und kann nicht drei Stunden warten, bis eine Steckdose ihre Arbeit erledigt.

Vielleicht war das Ende des Verbrennungsmotors nicht das Ende, sondern die Pause. Eine seltsame hybride Pause, angetrieben von Holzalkohol und gestapelten Scheiben.

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